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MARTY SUPREME: Timothée Chalamets großer Oscar®-Aufschlag
Sechs Jahre lang trainierte Timothée Chalamet für seine vielleicht wichtigste Rolle. Im Kinofilm MARTY SUPREME (ab 26. Februar) spielt seine Figur um den Weltmeistertitel. Für Chalamet selbst könnte sich dieser Ehrgeiz beim Matchball um den Oscar® auszahlen.
Tischtennis. Schon die Wahl der Disziplin deutet darauf hin, dass sich MARTY SUPREME vom Strickmuster üblicher Hollywood-Sportgeschichten abhebt. Der Film spielt im New York der 1950er Jahre. Pingpong interessiert hier fast niemanden. Schuhverkäufer Marty Mauser (Timothée Chalamet) will deshalb nach Europa und Asien, um sich über große Turniere in ein besseres Leben zu spielen. Noch fehlt ihm das Startkapital. Aber er ist bereit, nahezu alles für seinen Traum zu tun.
Der Film lebt von Martys brennender Leidenschaft und einer explosiven Mischung: Pure Energie trifft auf fast schon zu viel Selbstvertrauen. Der ungestüme Marty zieht Probleme förmlich (und auf unterhaltsame Weise) an. Aber genau wie im Spiel, weiß er auch im Leben die ungünstigsten Vorlagen in einen persönlichen Vorteil zu verwandeln. Zumindest glaubt er das…
Für Timothée Chalamet und das Team um MARTY SUPREME entscheidet der 15. März über Sieg und Niederlage. An dem Tag werden die diesjährigen Oscars® verliehen. Die Sport-Dramödie ist in unglaublichen neun Kategorien nominiert. Darunter „Bester Film“, „Bester Regisseur“ und natürlich „Bester Hauptdarsteller“. Es ist einer der wichtigsten Filme des Jahres und besonders das Rennen zwischen Timothée Chalamet und Leonardo DiCaprio um die Krone des besten Hauptdarstellers wird mit Spannung erwartet.
MARTY SUPREME entstand aus einer Idee, die schon seit Jahrzehnten durch den Kopf von Autor und Regisseur Josh Safdie geisterte. Als Kind faszinierte ihn die Autobiografie eines New Yorker Tischtennis-Wunderkinds. Er tauchte daraufhin in dessen Leben ein und fand sich in einer vergessenen New Yorker Subkultur der 1950er Jahre wieder. Ihn beeindruckten die rohe Energie und die ehrliche Leidenschaft, mit der dort gespielt wurde. Der Sport vereinte Menschen, die in keine gesellschaftliche Schublade passen wollten. Ihr wohl talentiertester und exzentrischster Vertreter war die Tischtennis-Legende Marty Reisman.
„Weil Tischtennis kein Ansehen genoss, zog es automatisch die Eigenwilligen und Besessenen an.“
Josh Safdie, Regisseur von Marty Supreme
Josh Safdie und Timothée Chalamet lernten sich 2017 kennen – nur wenige Monate, bevor CALL ME BY YOUR NAME (2017) erschien und die Karriere des damals 21-Jährigen durchstartete. „In Timmy steckt eine eigenartige Mischung aus Ernsthaftigkeit und Staunen, die perfekt zu der Figur dieses kompromisslosen Träumers passte, die wir gerade entwickelten“, so Safdie. Es gab noch kein Drehbuch und kein Budget, aber dem Regisseur gelang es, den jungen Schauspieler schon früh für seine Vision zu begeistern.
Chalamets Ehrgeiz war geweckt. Für CALL ME BY YOUR NAME hatte er bereits Italienisch und Klavierspielen gelernt. Für MARTY SUPREME verbrachte er die nächsten sechs Jahre damit, sein Tischtennisspiel auf ein professionelles Niveau anzuheben. Während der Dreharbeiten für die DUNE-Filme oder das Bob Dylan-Biopic LIKE A COMPLETE UNKNOWN war er in den Pausen und nach Drehschluss immer wieder an der Tischtennisplatte zu finden. Tatsächlich wurde er mit der Zeit so gut, dass für die Trickshots und Schmetterbälle im Film kein Double eingesetzt werden musste.
MARTY SUPREME setzt dem Leben des exzentrischen Tischtennisspielers Marty Reisman ein Denkmal. In den 50er Jahren gab es bessere Spieler als ihn, aber niemand erreichte seinen Unterhaltungswert. Showmatches gewann er im Sitzen oder mit verbundenen Augen. Er spielte im Vorprogramm der Harlem Globetrotters mit Pfannen statt Schlägern und sein 185 km/h schneller Vorhandschlag trug den ehrfürchtigen Beinamen „Atomic Blast“.






„Vielleicht grinst dich mein Gesicht bald von einer Schachtel Cornflakes an“. Was Marty im Film zu erreichen versucht, hat Chalamet bereits geschafft.
Als die Idee zu MARTY SUPREME geboren wurde, konnte Josh Safdie noch nicht ahnen, wie gut sein Riecher bei der Besetzung der Hauptrolle sein würde. CALL ME BY YOUR NAME war ein voller Erfolg und brachte Chalamet die erste Oscarnominierung ein. Mit den DUNE-Filmen und WONKA folgten gigantische Blockbuster, die den jungen Schauspieler über Nacht in großen Teilen der Welt bekannt machten.
Für das Marketing zum Film verwandelte sich Chalamet in eine Art größenwahnsinnigen Marty der Gegenwart. „Dream Big“ ist das Motto des Films – und vieles, was um den Filmstart herum passierte, war überlebensgroß und schamlos selbstbewusst.
Los ging es mit einem inszenierten Video-Call, in dem Chalamet dem Team des Filmstudios scheinbar spontan immer absurdere Promo-Ideen vorschlägt. Einige davon schafften es tatsächlich in die reale Welt: Vor Filmstart sorgte ein knalloranger Zeppelin über Los Angeles für virale Aufmerksamkeit und in der Google-Suche wurde ein kleines Easteregg versteckt.
In Las Vegas wurde es noch eine Nummer größer: Die gigantische Eventhalle „The Sphere“ verwandelte sich in einen orangefarbenen Tischtennisball, während Chalamet hoch oben auf dem leuchtenden Bauwerk posierte. Und auch an der Ostküste setzte man ein Zeichen: In New York wurde die Spitze des Empire State Buildings passend zum Filmstart eingefärbt. Orange ist die Marketing-Farbe des Films. Marty selbst schlägt in einer Szene vor, Tischtennisbälle in der Farbe zu verkaufen, um sich vom Rest der Sportwelt abzuheben.
Für zusätzlichen Gesprächsstoff sorgten Gerüchte um den vermummten britischen Rapper EsDeeKid. Lange wurde vermutet, Chalamet könnte hinter der Identität stecken. Ende Dezember entkräfteten Schauspieler und Musiker diese Spekulationen mit einem gemeinsamen Auftritt in einem Musikvideo, das natürlich viral ging und Promo für den Film beinhaltete.
Ein eigener Hype entstand außerdem rund um die Marty Supreme-Modelinie. Gemeinsam mit dem Streetwear-Label Nahmias brachte das Filmstudio A24 eine Jacke heraus, die schnell für Aufmerksamkeit und kostenlose Promo sorgte. Sie wurde gezielt an Stars verteilt, die sie dann öffentlich trugen: Tom Brady, Justin Bieber, Kid Cudi, Frank Ocean, Michael Phelps und Chalamet-Freundin Kylie Jenner. Fans standen später stundenlang an, um selbst eine zu bekommen.
Als I-Tüpfelchen löste die fleißige Marketing-Abteilung sogar noch ein Filmversprechen Martys ein: Für kurze Zeit gab es eine Cornflakes-Schachtel mit dem Gesicht des Filmhelden zu kaufen. Ein Beweis dafür, dass selbst die wildesten Träume in Erfüllung gehen können, wenn man nur fest daran glaubt.
Der Film startet am 26. Februar in den deutschen Kinos. Der Vorverkauf hat bereits begonnen!
Titel: Marty Supreme
Genre: Drama
Regie: Josh Safdie
Drehbuch: Josh Safdie, Ronald Bronstein
Cast: Timothée Chalamet, Gwyneth Paltrow, Odessa A’zion, Tyler Okonma, Fran Drescher
Kinostart: 26. Februar 2026
Präsentiert von
Bilder: Tobis, Imago
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