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Vergessenes Wissen, große Fragen und packende Geschichten: Die neuen Dokus und Wissenschaftsshows im ZDF zeigen emotional und faszinierend, wie bewusste Entscheidungen im Jetzt eine nachhaltige Zukunft möglich machen.
Die „Terra X“-Doku „Vergessenes Wissen“ erzählt von den jahrhundertealten Umweltschutz-Strategien unserer Ahnen, von denen wir im Heute lernen können. Die „Terra X“-Doku „Borneo – Zurück in die Wildnis“ begleitet die so herausfordernde wie riskante Auswilderung von Orang-Utans im indonesischen Regenwald. „Terra X – Kunz und die Welt“ erzählt mit spektakulären Bildern und überraschenden Fakten von Menschen, die sich für den Planeten einsetzen. In der Wissenschaftssendung „MAITHINK X“ werden komplexe Themen wie Wasserknappheit und Ewigkeitschemikalien klar verständlich beleuchtet. Und in „Terra X“ reist Harald Lesch um die Welt, um zu beobachten, welche Bedrohungen der Klimawandel bringt und wie die Menschheit darauf reagieren kann.
Spannend, emotional und hochaktuell – die Formate zum Streamen im ZDF machen deutlich, wie eng Wissen, Wissenschaft und unsere Zukunft miteinander verknüpft sind.
Nachhaltigkeit ist keine moderne Erfindung. Kreislaufwirtschaft, Recycling und Upcycling, nachhaltiges Bauen und Essen, Naturheilkunde und langfristige Umweltschutz-Strategien – all das gab es schon vor Jahrhunderten. Die zweiteilige „Terra X: Vergessenes Wissen“-Dokumentation zeigt, wie unsere Ahnen nachhaltig lebten – und was wir heute daraus lernen können.
Die erste Folge beschäftigt sich mit den vergessenen Schätzen der Natur, die Lösungen für heutige Probleme bieten könnten. In Indien ersetzen Bananenblätter Plastik, sizilianisches Manna – über Jahrhunderte ein Superfood – bereichert die Medizin und auf den Lofoten beginnt eine Fischerstochter Algen zu ernten, um der Überfischung etwas entgegenzusetzen.
In der zweiten Folge folgt „Terra X“ dem Erbe unserer Ahnen und zeigt, wie klimafreundliches Leben schon früher gelang und was wir heute daraus lernen können. In Spanien inspiriert traditionelle Architektur mit kühlen Höhlenhäusern, in Japan wird die Null-Müll-Gesellschaft der Edo-Zeit zum Vorbild moderner Kreislaufwirtschaft und am Bodensee nutzte man schon im Mittelalter Fangquoten für enkeltaugliche Fischerei. Indigene Feuerpraktiken in Kanada und schwimmende Azteken-Gärten in Mexiko offenbaren, wie Lowtech gegen Megafeuer und steigende Meeresspiegel helfen kann.
Komplexe Zusammenhänge klar verständlich, unterhaltsam und immer auch ein bisschen nerdy. In den neuen Folgen der ZDFneo-Wissenschaftssendung „MAITHINK X – Die Show“ liefert die promovierte Chemikerin Mai Thi Nguyen-Kim spannende Einordnungen zu aktuellen gesellschaftlichen Debatten. Mit Fachwissen und Witz sorgt sie bei Fans des kritischen Denkens für Durchblick und Unterhaltung.
In der ersten Folge geht sie der Frage nach, wie sicher unser Wasser wirklich ist. Zwar gilt Deutschland als wasserreiches Land, jedoch zeigen Grundwasserstände vielerorts bedenkliche Trends. Während die Aufbereitung unseres Trinkwassers immer teurer wird, bleibt die Entnahme für Industrie, Landwirtschaft und Bergbau äußerst günstig. Mai Thi Nguyen-Kim erklärt, warum wir uns diesen Umgang mit Wasser nicht länger leisten können.
Die zweite Folge beschäftigt sich mit den sogenannten „Ewigkeitschemikalien“ PFAS. Sie sind längst überall, sogar in unserem Blut, weshalb viele Verbände ein Verbot der gesamten Stoffklasse fordern. Gleichzeitig haben die extrem stabilen Verbindungen unsere moderne Welt erst möglich gemacht und sind ein wesentlicher Baustein bei der Energiewende. Doch wie groß sind die Vorteile tatsächlich angesichts der ökologischen und gesundheitlichen Schäden?
Mit Leichtigkeit ein dramatisches und auch komplexes Thema wie den Klimawandel erfassen. „Kunz und die Welt“ ist mehr als eine Umwelt- oder Klima-Doku – die Reihe ist ein Abenteuer voller Wissenschaft, Humor und Emotionen. Die ungewöhnliche „Terra X“-Reihe begleitet den Moderator und Meeresbiologen Uli Kunz in drei Teilen auf seiner Mission, die Erde von der Menschheit zu überzeugen.
In der ersten Folge begibt er sich zu einer Marssimulation in den Bergen Spaniens, um zu begreifen, unter welchen Bedingungen Menschen auf dem Mars überleben könnten. In der zweiten Folge trifft er Aktivisten, die in Rumäniens Urwäldern unter Lebensgefahr gegen die Holzmafia kämpfen. Und in der dritten Folge gehen Kunz und sein Team gegen Plastikmüll im Meer vor und bergen Geisternetze aus der Ostsee – mit Verfahren, die von KI-Technologie unterstützt werden.
Jede Folge erzählt von Menschen, die sich für den Planeten einsetzen. Spektakuläre Bilder, überraschende Fakten und eine ungewöhnliche Perspektive prägen das Format: Eine besondere Erzählebene liefert die animierte Erde selbst – ein bewusst grummeliger, eigenwilliger Charakter mit klarer Meinung zur Menschheit.
Es ist eine der schwierigsten Auswilderungen weltweit: Nach mehr als zehn Jahren Vorbereitung sollen drei Orang-Utans in den Tiefen des Regenwalds in die Freiheit entlassen werden. Moderatorin und Wildtierärztin Hannah Emde begleitet die abenteuerliche Expedition auf Borneo. Sie erzählt die Geschichte dieses einzigartigen Lebensraums – und zeigt, wie viel Forschung, Risiko und Hoffnung nötig sind, um Orang-Utans zurück in die Wildnis zu bringen.
Die Bedrohungen der Tiere in Indonesien sind vielfältig: illegaler Wildtierhandel, Abholzung, Plantagen. Hannah Emde folgt Schmuggelrouten, begleitet Hundestaffeln bei nächtlichen Kontrollen und macht sichtbar, wie brutal der Markt für Tierbabys ist. Gleichzeitig macht ihre Doku Hoffnung, indem sie Schutzprojekte, Maßnahmen zur Wiederaufforstung und neue Konzepte der Koexistenz von Menschen und Wildnis in den Mittelpunkt stellt.
Wie extrem selten Auswilderungen sind und was es heißt, Orang-Utans über Jahre hinweg auf ein Leben vorzubereiten, das nur selten eine zweite Chance bietet, zeigt der Film anhand einer Kinderkrippe für Affen sowie einer „Orang-Utan-Schule“. Dort nehmen menschliche Pflegerinnen mütterliche Rollen ein, ehe die Bindungen gelöst werden und die Affen allein in der Wildnis überleben müssen.
Hannah Emde ist mittendrin, taucht mit Wissenschaftlern tief in die Forschung ein und verfolgt die logistischen Extrembedingungen der Auswilderung, bei der jeder Fehler über Leben und Tod der Tiere entscheiden kann.
Der Klimawandel ist längst Realität: Er zeigt sich in globaler Erwärmung, schmelzenden Gletschern, Hitzewellen, Stürmen und Überschwemmungen. Extremwetter verwüsten Länder und treiben unzählige Menschen in die Flucht. In dieser Folge „Terra X“ beleuchtet Harald Lesch die Herausforderungen, die zwischen Anpassung, Verantwortung und technologischer Innovation liegen, und stellt die entscheidende Frage unserer Zeit: Wie lange wollen wir noch diskutieren, während andere schon ums Überleben kämpfen?
In Bangladesch, einem der bevölkerungsreichsten Länder der Welt, sind Überflutungen und der steigende Meeresspiegel längst Teil des Alltags. Millionen Menschen sind innerhalb ihres eigenen Landes auf der Flucht – als Klimaflüchtlinge ohne Alternative.
Auch die Niederländer leben seit jeher mit dem Wasser. Das Meer ist Teil ihrer Identität und zugleich ihr größter Gegner, denn knapp ein Drittel des Landes liegt unter dem Meeresspiegel, fast zwei Drittel sind überflutungsgefährdet. Unsere Nachbarn setzen auf Wasserschutzprogramme, über 18.000 Kilometer Deiche und Anlagen sichern das Land. Um sicherzugehen, dass sie dem Druck der Meere standhalten, werden sie einem Stresstest ausgesetzt. In einer speziellen Testanlage können die höchsten künstlichen Wellen der Welt erzeugt werden.
Harald Lesch nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine Reise rund um die Welt. Wie stemmen sich die einzelnen Regionen gegen die drohenden Katastrophen, und was können wir alle gemeinsam tun?
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Bilder: Zweites deutsches Fernsehen
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