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Wahre Kriminalfälle mit den True Crime-Formaten auf dem neuen ZDF-True Crime YouTube-Kanal verfolgen und in die Aufklärungsarbeit zu realen Verbrechen eintauchen – anhand von Akten, Gesprächen mit Ermittlern und Einblicken in unterschiedliche Fallgebiete.
Die Sendungen „XY Spuren des Verbrechens“ und weitere Dokus erzählen von Entführungsfällen, dramatischen Geiselnahmen und bewegenden Überlebensgeschichten. Beim Schwerpunkt Cold Cases gehen die Formate „Wahre Verbrechen“ und „XY gelöst“ ungeklärten Mord- oder Vermisstenfällen auf den Grund. Der Mord an einem Polizisten sowie ein rätselhafter Vermisstenfall wird in „Schuld & Sühne“ eindringlich beleuchtet. Erschütternde Morde an Mädchen und Frauen werden in „Wahre Verbrechen“ und „XY gelöst“ rekonstruiert.
Unterschiedliche Fälle, viele Perspektiven auf Gewalt, Verlust und das Ringen um Gerechtigkeit und Aufklärung. Wie weit reicht die Wahrheit? Und was kostet ihre Suche?
Entführungen stellen Opfer und Ermittler vor extreme Herausforderungen. In der zweiten Folge der Reihe „XY Spuren des Verbrechens“ rekonstruiert Moderatorin Helene Reiner dramatische Fälle: Von der Entführung eines Bräutigams, der eine Woche lang in einer kleinen Holzkiste gefangen gehalten wurde, bis hin zu Geiselnahmen von Kindern. Gespräche mit Betroffenen, psychologische Einordnungen und Perspektiven der Polizei zeigen, warum Geiselnahmen ein Kampf ums Überleben sind und wie schwer der Weg zurück in ein normales Leben sein kann.
Dass akribische Nachforschungen sogar Jahrzehnte später noch zu Durchbrüchen führen können, zeigt „hallo deutschland“ in „Der Fall Stephanie: Wer warf das Mädchen von der Teufelstalbrücke?“ Die Doku erzählt von psychologischen Methoden und digitalen Rekonstruktionen, die der Soko „Altfälle“ helfen, mutmaßliche Täter zu überführen.
Ein anderer Blick auf das Thema Entführungen und Gewalt bietet eine True Crime-Doku über den „Amazon Review Killer“. Einen Täter, der sich hinter der Fassade eines erfolgreichen Immobilienmaklers versteckte. Erst nach dem Verschwinden mehrerer Menschen kam sein dunkles Doppelleben ans Licht.
Viele Kriminalfälle bleiben für immer ungelöst, andere werden auch nach vielen Jahren noch einmal aufgerollt und aufgeklärt. „Wahre Verbrechen“ erzählt in einer Folge den Fall einer 26-jährigen Frau, die 2020 bei einer Wanderung im Schwarzwald verschwand und bis heute als vermisst gilt. Trotz intensiver Suche von Polizei und Bergwacht und gibt es bis heute keine heiße Spur. Ihre Familie und freiwillige Helfer suchen immer noch nach ihr. Wurde sie Opfer eines Verbrechens?
Auch „XY gelöst“ erzählt in der Folge „Toter ohne Namen“ die Geschichte eines jahrelangen Rätsels – das jedoch schließlich nach mehr als 20 Jahren gelöst werden konnte. Im Jahr 1996 wurde in einer Kiesgrube die entstellte Leiche eines offenbar ermordeten Mannes entdeckt, der nicht identifiziert werden konnte. Der Fall stellte Forensiker vor viele Fragen und wurde zum Cold Case, aber Ermittler gaben nicht auf. Mit Hilfe von „XY gelöst“ suchten sie nach Hinweisen und hatten Erfolg. Moderator Sven Voss zeichnet den Weg zur Aufklärung nach: Von der jahrelangen, erfolglosen Suche nach der Identität des Opfers bis zur Wiederaufnahme des Falles durch die Cold Case-Unit und der Verurteilung eines Mörders.
In „Schuld & Sühne“ rekonstruiert die Journalistin und True Crime-Podcasterin Paulina Krasa wahre Verbrechen und deren Hintergründe. Die Folge „Schüsse aus der Finsternis“ handelt vom rätselhaften Mord an einem Polizisten, der 2011 mit seiner Kollegin die Verfolgung von Verdächtigen aufnahm, die nach einer Routinekontrolle flüchteten. Die halsbrecherische Jagd endete mit einem kaltblütigen Schusswechsel, bei dem der Polizist getötet wurde.
Bis zu 1000 Polizeibeamte waren anschließend im Einsatz, schwer bewaffnete SEK-Beamte durchkämmten den Wald, doch den Schützen gelang die Flucht. Auch die Vielzahl an Spuren führten zunächst zu keiner Festnahme. Doch dann lieferte eine Beobachtung aus der Tatnacht einen entscheidenden Hinweis: Möglicherweise hatte die Polizei es bei einem der Täter mit einem alten Bekannten zu tun.
Was geschieht, wenn ein Mensch spurlos verschwindet? Und wie schaffen es Angehörige, in ständiger Ungewissheit zu leben? „XY Spuren des Verbrechens“ greift bekannte Fälle aus „Aktenzeichen XY… Ungelöst“ auf – und erzählt in dieser Folge den Fall der zehnjährigen Hilal, die 1999 in Hamburg auf ihrem Heimweg verschwand. Bis heute ist ungeklärt, was mit ihr geschehen ist.
In der Sendung wird der Fall anhand von Archivmaterial, Gesprächen mit Angehörigen und neuen polizeilichen Einordnungen rekonstruiert. Journalistin Helene Reiner geht der Frage nach, wie die Polizei bei Vermisstenfällen agiert und wo ihre Möglichkeiten zu ermitteln enden. Außerdem richtet sich ihr Blick auf die Menschen, die zurückbleiben: Wie lebt man mit der Ungewissheit, mit eventuellen Schuldgefühlen und der permanenten Frage nach dem Warum? Neben dem Fall der verschwundenen Hilal werden weitere Vermisstenfälle beleuchtet, die zeigen, wie unterschiedlich Tätermotive, Fallverläufe und Folgen für Opfer sowie Angehörige sein können.
Auch im True Crime-Format „Schuld & Sühne“ geht es um einen rätselhaften Vermisstenfall. Die Journalistin und True Crime-Podcasterin Paulina Krasa begibt sich auf eine Spurensuche im Fall eines Vaters, der im Jahr 2021 frühmorgens aus seinem Zuhause verschwand. Bald darauf wurde sein blutverschmiertes Auto rund 80 Kilometer von seinem Wohnort entfernt gefunden und die Mordkommission nahm die Ermittlungen auf. Was deren Arbeit für die Ermittler selbst und für die Angehörigen des Vermissten bedeutet, davon erzählt diese Folge.
„Wahre Verbrechen“ rückt die Morde an Frauen ins Licht und erzählt in der Folge „Das Monster von Bozen“ den Fall der 14-jährigen Marcella, die 1985 in Südtirol auf dem Schulweg angegriffen und ermordet wurde. Die Ermittler konnten zunächst keinen Verdächtigen und kein Motiv finden, doch dann gab es einen weiteren Mord, der sie auf eine Spur und hin zu einem möglichen Motiv führte.
In „XY gelöst“ geht es um eine 35-jährige Jesidin aus dem Irak, die in Deutschland ein Leben voller Gewalt führte. Schließlich verließ sie ihre Familie, in der Hoffnung auf ein neues, selbstbestimmtes Leben. Aber kurz darauf verschwand die sechsfache Mutter plötzlich. Die Ermittler hatten keine Leiche, keine Zeugen, nur den Verdacht auf ein Verbrechen. Moderator Sven Voss rekonstruiert den Fall und spricht mit einem Experten für transkulturelle Psychiatrie, dessen Gutachten am Ende eine wichtige Rolle im Prozess spielte.
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Bilder: Zweites deutsches Fernsehen
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