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Mit Meinungsvielfalt zu neuen Erkenntnissen. Fünf ZDF-Formate zeigen auf ganz unterschiedliche Weise, wie Standpunkte in Bewegung kommen – mit kontroversen Diskussionen, jungen Perspektiven, investigativen Recherchen und dem Blick auf Fragen, die uns als Gesellschaft bewegen.
Die Journalistin Sarah Tacke sucht in ihrem neuen Talk mit Betroffenen und Verantwortlichen nach gemeinsamen Lösungsansätzen für gesellschaftliche Themen. Der Kolumnist Jan Fleischhauer lässt sich mit seinen Gästen in einen Raum einsperren, um miteinander argumentativ zu ringen und in einen unterhaltsamen Schlagabtausch zu gehen. Im Format „Unbubble – 13 Fragen“ begeben sich Menschen unterschiedlicher Positionen auf ein Spielfeld, um buchstäblich Schritt für Schritt zu einem Kompromiss zu kommen. In „logo! no.front“ diskutieren Jugendliche über Themen aus ihrer Lebenswelt und lernen, andere Perspektiven zu verstehen. Ergänzt werden die Formate durch die Doku „Die Wahrheit über Social Media“, in der Jochen Breyer der Frage nachgeht, was Plattformen und Algorithmen mit uns als Gesellschaft machen.
Ob im Studio, auf dem Spielfeld, im verriegelten Raum, im Klassenzimmer oder in der investigativen Recherche – diese ZDF-Formaten zeigen, dass Debatten mehr können, als Fronten zu verhärten. Kontrovers und überraschend machen sie Lust auf neue Blickwinkel.
Armut durch steigende Inflation, Wahlen im Osten oder die Rolle der AfD – der neue Talk mit Sarah Tacke rückt gesellschaftliche Themen und konkrete Alltagsprobleme in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit Betroffenen und Verantwortlichen sowie Expertinnen und Experten sucht Sarah Tacke nach Antworten für wichtige Fragen unserer Zeit. Dabei lässt sie mit analytischem Blick immer Raum für unterschiedliche Meinungen – um im Idealfall zusammen mit ihren Gesprächsgästen zu Lösungsansätzen und Erkenntnissen für das Publikum zu kommen.
Zwei Menschen in einem Studio – ohne die Möglichkeit, einander aus dem Weg zu gehen. Im neuen Gesprächsformat „Keine Talkshow – Eingesperrt mit Jan Fleischhauer“ prallen Meinungen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Als streitbarer Kolumnist und Autor sucht Fleischhauer den fairen Schlagabtausch zu kontroversen Themen unserer Zeit, über die gesellschaftlich gestritten wird. Offen und spontan ringt er mit seinen Gästen um das bessere Argument und zeigt, dass Debattieren Spaß machen kann – auch oder gerade dann, wenn man weit auseinanderliegt.
Raus aus der eigenen Blase, rein in den Austausch! Dafür steht „Unbubble“ – und fragt, wie sich die Menschen in einer auseinanderdriftenden Gesellschaft wieder miteinander ins Gespräch bringen lassen. Teil davon ist das Format „13 Fragen“, in dem sich sechs meinungsstarke Menschen auf einem Spielfeld in einer großen Halle treffen und über ein dringendes gesellschaftliches Thema diskutieren.
Jo Schück, Salwa Houmsi und Wyn Matthiesen teilen ihre Gäste je nach deren Haltung in zwei Gruppen ein. Ziel ist es, im Verlauf von 13 hitzig diskutierten Fragen alle sechs Teilnehmenden ins Mittelfeld der Spielfläche und somit zum Kompromiss zu führen. Wer macht einen Schritt auf die Gegenseite? Welche Argumente überzeugen?
Ein Format für pointierte Kritik, differenzierte Meinungsbildung und spannende Wortgefechte auf Augenhöhe. Ein unterhaltsames Übungsfeld für das Hinterfragen der eigenen Ansichten.
Ist Social Media außer Kontrolle geraten? Was machen Plattformen und Algorithmen mit Kindern, Jugendlichen und unserer Gesellschaft? In der Doku „Die Wahrheit über Social Media“ geht Jochen Breyer diesen Fragen auf den Grund und recherchiert dafür in Deutschland und den USA.
In einer Münchener Schule berichten ihm Kinder von Schlaflosigkeit, Gewaltvideos und Stress, verursacht durch permanente Online-Zeit. Einige von ihnen verbringen bis zu 19 Stunden am Tag am Handy und im Internet. Ein Mädchen erzählt Breyer von Suiziden, die sie auf Social Media gesehen habe.
Warum gibt es kaum Regulierung? Und wie kontrollieren die Plattformen selbst die Inhalte? Breyer und sein Team reisen in die USA und recherchieren undercover, wie wenig Content-Moderation tatsächlich stattfindet – auch weil amerikanische Kongressabgeordnete eine Zensur darin sehen.
Eine besondere erzählerische Ebene erhält die Doku durch Anke Engelke als personifizierten Algorithmus. Kühl, berechnend und allgegenwärtig führt sie durch die Mechanismen der digitalen Welt und macht sichtbar, wie sie unser Verhalten beeinflussen.
Nachrichten, die Kinder verstehen – und Debatten, die Jugendliche weiterbringen: Seit 35 Jahren steht „logo!“ für verständlichen Journalismus auf Augenhöhe. Die einzige tägliche Kindernachrichtensendung erklärt, was in der Welt passiert, beantwortet die Fragen junger Menschen und zeigt, dass Information Sicherheit geben kann. Ob Krieg, Klima oder Politik – „logo!“ macht komplexe Themen greifbar und hilft Kindern dabei, sich eine eigene Meinung zu bilden.
Mit „logo! no.front“ geht das Konzept einen Schritt weiter: Hier diskutieren 12- bis 15-Jährige in einer Schule über Themen, die sie wirklich bewegen – von Politik und Klima bis zu Social Media, Schule oder Freundschaft. In Pro- und Kontra-Teams treffen unterschiedliche Meinungen aufeinander. Es wird diskutiert, argumentiert und manchmal auch die eigene Sicht verändert. Ein Format, das zeigt: Gute Debatten müssen nicht laut sein, sondern offen, respektvoll und nah an der Lebenswelt junger Menschen.
Präsentiert vom
Bilder: Zweites Deutsches Fernsehen
Dies ist ein Angebot des Zweiten Deutschen Fernsehens, Anstalt des öffentlichen Rechts, ZDF-Straße 1, 55127 Mainz.
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