ANZEIGE

kino.de > Film

SHELTER: Legt euch nicht mit Statham an!

Grumpy cat hat einen würdigen Gegner beim Nicht-Blinzeln-Wettbewerb gefunden. Auch wenn es anfangs nicht so wirkt, besitzt SHELTER durchaus emotionalen Tiefgang.

Nicht mal in einem abgeschiedenen Leuchtturm auf einer gottverlassenen Insel hat man seine Ruhe! Eigentlich wollte Michael Mason (Jason Statham) dort eine große Portion Einsamkeit genießen. Stattdessen muss er sich mit ungebetenen Besuchern befassen.

Elite-Agent im Ruhestand? Check. Großangelegte Intrige? Ist drin. Alle wollen Statham töten? Stimmt. Der kontert mit maximaler Stathamigkeit? Selbstverständlich. Die Story von SHELTER klingt wie ein Greatest-Hits-Album des Actionkinos, vorgetragen von einem seiner wichtigsten Stars. Das Ergebnis ist einer der bislang unterhaltsamsten Popcorn-Filme des Jahres.

Darum geht es: Michael Mason war Teil eines geheimen Programms der britischen Regierung. Ein hochspezialisierter Killer, der Aufträge ausführte, ohne Fragen zu stellen. Bis zu seinem letzten Einsatz: Er verweigerte aus moralischen Gründen den Job und zog damit den Zorn des MI6-Direktors Manafort (Bill Nighy) auf sich.

Da eine Kündigung in solchen Situationen vertraglich nicht vorgesehen ist, täuschte Mason seinen Tod vor und zog sich auf eine einsame Insel zurück. Dort lebte er im Verborgenen, bis er ein Mädchen aus einem Sturm rettete. Mit dieser Entscheidung flog sein Versteck auf. Kurz darauf folgen Killer-Kommandos seiner Spur.

Die Story lebt vom hervorragend inszenierten Spiel „Gut gegen Böse“. Dem britischen Schauspieler und Golden Globe-Preisträger Bill Nighy steht die Rolle des machthungrigen Superschurken ausgezeichnet: Zu Beginn des Films hat er noch die Position des MI6-Direktors inne, muss aber wegen eines illegalen und moralisch verwerflichen Überwachungsprogramms abdanken. Der Zeitpunkt ist günstig. Hat er doch nun mehr Zeit, um sich der persönlichen Fehde mit seinem ehemaligen Schützling Michael Mason (Statham) zu widmen.

SHELTER ist ein typischer Statham, im allerbesten Sinne: Als „grumpy old man“ wirkt Mason zu Beginn sehr verschlossen, wortkarg und emotional unzugänglich. Doch die Begegnung mit Jessie öffnet sein Herz. Die Bedrohung durch seinen ehemaligen Vorgesetzten weckt Masons Beschützerinstinkt und ist ein Garant für viele actiongeladene Kick-ass-Momente.

Rotten Tomatoes: Heftiges Action-Feuerwerk auf dem Popcorn-o-Meter!

Den Zuschauern gefällt’s: Der Popcorn-Score beim Internet-Film-Portal Rotten Tomatoes liegt für SHELTER aktuell bei beeindruckenden 87 Prozent (Stand: 26. Februar). Fans loben das authentische Statham-Gefühl. „Ich weiß, was ich von einem Statham-Film erwarte, und ich habe es bekommen“, schreibt ein User. Sein Fazit: „Das ist der Grund, warum ich ins Kino gehe!“

Schon zu Beginn des Films geht es heiß her: Nachdem Mason Jessie aus dem Meer rettet wird er enttarnt. Der MI6 schickt darauf ein Sondereinsatzkommando auf seine Insel. In bester Rambo-Manier hat Mason sein Zuhause auf solche Überraschungen vorbereitet. Zahlreiche Fallen, Explosionen und Nahkämpfe später geht die Ein-Mann-Armee siegreich vom Platz.

Willkommen auf meiner Insel! Eindrucksvoll beweist Statham, warum man mehr als nur ein Sondereinsatzkommando nach ihm schicken sollte.

Viele positive Erwähnungen bei Rotten Tomatoes findet auch Schauspielerin Bodhi Rae Breathnach in ihrer Rolle der jungen Jessie. Die Figur bringt eine leise emotionale Tiefe in die Geschichte. Jessie steht allein im Leben. Ihre Mutter starb an Krebs, der Vater ist unbekannt. Ihren Onkel, der sich um sie kümmert, verliert sie bei jenem Sturm, in dem sie selbst beinahe ertrinkt.

Gerade deshalb entsteht zwischen ihr und Mason mehr als nur eine Zweckgemeinschaft auf der Flucht. Zwei Menschen, die viel verloren haben, finden einen neuen Anker im Leben. Jessie gibt Mason einen Grund, wieder Verantwortung zu übernehmen. Mason gibt Jessie Schutz in einer Welt, die es bisher nicht gut mit ihr meinte.

Inmitten von Explosionen, Intrigen und harten Fights sorgt diese Verbindung dafür, dass SHELTER nicht nur von Action lebt, sondern auch von einer überraschend warmen, menschlichen Note. Auf Rotten Tomatoes findet dieser weiche, emotionale Teil des Films viel Zuspruch bei den Zuschauern.

Jason Statham: Vom wasserspringenden Model zur Action-Ikone

Bevor Jason Statham das Kino aufmischte, war er Leistungssportler. Zwölf Jahre gehörte er zum britischen Nationalkader im Wasserspringen und startete 1990 bei den Commonwealth Games. Zwischenzeitlich schaffte er es sogar auf Platz 12 der Weltrangliste. Seine Fitness und Körperkontrolle waren die Grundlage für weitere Karrierechancen.

In den 90ern arbeitete er als Model, unter anderem für French Connection. Über diesen Kontakt kam er mit Guy Ritchie in Berührung und wurde für BUBE, DAME, KÖNIG, grAS besetzt. Als Bacon zeigte er erstmals das, was später zu seinem Markenzeichen wurde: trockener Humor und eine direkte, authentische Art. Das Publikum schloss ihn sofort ins Herz, weitere Rollen ließen nicht lange auf sich warten.

Bube, Dame, König, GrAS: Guy Ritchies Meisterwerk von 1998 etablierte Statham als schlagfertigen Problemlöser.

Nach Guy Ritchies grandiosem SNATCH – SCHWEINE UND DIAMANTEN öffnete sich mit THE ONE die nächste Karrieretür. Neben Jet Li konnte Statham erstmals sichtbar von seinem privaten Kampfsporttraining profitieren. Schon früh begann er mit Kickboxen und Karate, später auch Brazilian Jiu-Jitsu. Mit THE TRANSPORTER gelang schließlich der internationale Durchbruch. Über die kommenden Jahre etablierte sich Statham als eines der wichtigsten Gesichter des modernen Actionfilms. Auch heute noch übernimmt er viele seiner Actionsequenzen selbst, vor allem die Nahkämpfe. 

Fazit: „Das ist der Grund, warum ich ins Kino gehe!“

SHELTER gibt fast zwei Stunden lang alles, was das Action-Herz begehrt. Jason Statham unterhält mit einem reichhaltigen Repertoire aus trockenen Sprüchen, bildgewaltigen Explosionen, halsbrecherischen Verfolgungsjagden und wilden Stunts. Es ist ehrliche Action, die für die große Leinwand und die donnernden Soundsysteme eines Kinosaals gemacht wurde. Oder, wie es im bereits erwähnten Review bei Rotten Tomatoes heißt: „Das ist der Grund, warum ich ins Kino gehe!“

Jeder Schuss ein Treffer: Auch mit seinen 58 Jahren überzeugt Jason Statham noch als Action-Ikone.

SHELTER vereint mehrere Jahrzehnte Action-Erfahrung. Jason Stathams Handschrift ist diesmal noch deutlicher zu erkennen als bei vielen anderen seiner Filme. Er war nicht nur als Hauptdarsteller beteiligt, sondern konnte als Produzent die Richtung des Films maßgeblich mitbestimmen.

Ein alter Bekannter half ihm dabei. Regisseur Ric Roman Waugh kann ebenfalls auf langjährige Erfahrung im Genre zurückblicken. Vor mehr als 25 Jahren lernten er und Statham sich am Set von THE ONE kennen. Waugh arbeitete damals noch als Stuntman. Sein Lebenslauf als Stunt-Double liest sich wie eine Sammlung großer 90er-Actiontitel: UNIVERSAL SOLDIER, LAST ACTION HERO, HARD TARGET, THE CROW oder NUR NOCH 60 SEKUNDEN sollten Fans des Genres in nostalgisches Schwärmen versetzen.

Einer wie er weiß, wie Bewegungen und Kämpfe auf der großen Leinwand ihre maximale Wirkung entfalten. Bereits seit einigen Jahren ist er nur noch hinter der Kamera zu finden. Unter seiner Regie entstanden unter anderem GREENLAND 1+2, KANDAHAR und ANGEL HAS FALLEN. Gemeinsam liefern Waugh und Statham einen der packendsten Action-Titel des Jahres ab.

SHELTER ist der aktuelle kino.de Kino-Tipp und startet am 26. März in den deutschen Kinos.

Besetzung und Crew

Titel: Shelter
Genre: Action
Regie: Ric Roman Waugh
Drehbuch: Ward Parry
Cast: Jason Statham, Bodhi Rae Breathnach, Bill Nighy, Naomi Ackie
Kinostart: 26. März 2026

Präsentiert von

Bilder: Tobis, Imago
Die Inhalte auf dieser Seite wurden von der Ströer Content Group Sales GmbH in Zusammenarbeit mit TOBIS Film GmbH,  Kurfürstendamm 68, 10707, Berlin Deutschland erstellt.